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Heroin/Opiate

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Grundlage für die Herstellung von Opiaten (Opium, Morphium, Heroin) ist der Schlafmohn. Heroin ist in der Drogenszene das verbreitetste Opiumprodukt. Zudem können Opioid-haltige Medikamente als Rauschmittel zweckentfremdet werden.

  • Wirkung

    Belastende Empfindungen (z.B. Leeregefühl, Sorgen und Ängste) werden kurz nach der Einnahme zugedeckt. Hinzu kommt ein momentan spürbares Hochgefühl („flash”).

  • Weitere Reaktionen
    • Schmerzbetäubung
    • Nach anfänglicher Erregung allgemeine Dämpfung des vegetativen Nervensystems 
    • Gehobene Stimmung 
    • Müdigkeit, Schweregefühl 
    • Bewusstseinstrübung
  • Risiken

    Im Vordergrund steht eine ausgeprägte Suchtentwicklung, verbunden mit Gleichgültigkeit und Entwertung der eigenen Existenz. Körperliche Schäden entstehen meist durch unsaubere Spritzen (Infektionsgefahr: HIV, Hepatitis B und Hepatitis C etc.), durch Beimengungen fremder Stoffe und durch das soziale Abgleiten in die illegale Drogenszene. Überdosierungen können zu Atemlähmung, Atemstillstand oder gar Tod führen.

     
illegale-drogen---heroin

Aktuelle Fragen und Antworten zum Thema Drogen

25.05.2026 Von Unbekannter35
Ich habe die Vermutung das meine Frau Drogen nimmt, sie stimmt einem Drogentest zu, kann es sein das es Drogen gibt die ich nicht nachweisen kann?
Lieber anonymer Fragesteller

Besten Dank für deine Frage. Es gibt Multitests, welche unterschiedliche - meist die gängigsten - Substanzen testen. Jedoch können diese nie alle Drogen abbilden, die es gibt. Daher ist die Aussage eines Drogentests immer nur auf jene Substanzen limitiert, die eben auch vom Test untersucht werden.

Oft ist ein Substanzkonsum begleitet durch weitere Auffälligkeiten im Verhalten der Person oder in deren Lebensführung, welche unterschiedlich ausgeprägt sind, je nachdem wie weit fortgeschritten ein Substanzkonsum ist. Da die Situation oft komplex ist, kann es sinnvoll sein, sich mit einer Fachperson diesbezüglich auszutauschen. Falls dies für dich in Frage käme, kannst du dich unter der Tel. 236 72 72 (Sekretariat des Amts für Soziale Dienste) melden und mit dem Psychiatrisch-Psychologischen Dienste verbinden lassen. Dies ist auch anonym möglich, du musst deinen Namen nicht preisgeben. Zudem gilt das Angebot der Suchtberatungsstellen Sarganserland, Werdenberg und Vorarlberg auch für Angehörige. Man kann sich also auch als Angehöriger dort beraten lassen, wie man in der Situation mit einer ggf. suchtmittelkonsumierenden Partnerin umgehen soll. Die Kosten für die Beratung bei jenen Suchtberatungsstellen können bei in Liechtenstein wohnhaften Personen durch das Amt für Soziale Dienste übernommen werden.

Liebe Grüsse
Jennifer
+423 236 72 64
kinder(at)jugendschutz.li

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