Lieber UserNr6
Sehr gute Frage!!!!!!! SO GUT.........dass ich sie ans Schulamt weitergleitet habe und hier die Antwort:
Es ist verständlich, dass machmal bei Jugendlichen das Gefühl aufkommt oder gar die Gewissheit vorherrscht, dass die Dinge, welche in der Schule gelernt werden müssen, später im Leben nicht brauchbar seien. Das kann natürlich sein, denn die Schule hat die Aufgabe, für alle Kinder und Jugendlichen da zu sein. Die Schule muss mit einem breiten Angebot und mit vielen verschiedenen Fächern beispielsweise aufzeigen, welche grundlegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse es gibt. Sie vermittelt auch Grundkenntnisse in verschiedenen Sprachen, sie unterrichtet Turnen, Zeichnen, technisches Gestalten (Werken), Hauswirtschaft, Lebenskunde und Vieles mehr. Dadurch soll der einzelne Jugendliche herausfinden, in welchen Bereichen er begabt ist und wo seine Interessen und eben seine Fähigkeiten liegen. Während sich also Jugendliche von bestimmten Unterrichtseinheiten angesprochen fühlen und vielleicht in dieser Richtung auch der Berufswunsch liegt, langweilen sich andere und finden das, was sie lernen müssen, überflüssig und unbrauchbar. Das ist so im System der Schule angelegt und im Moment für den einzelnen Jugendlichen ein Nachteil.
Nun darf aber noch auf Folgendes hingewiesen werden: Eine breite Allgemeinbildung, mit Kenntnissen in verschiedenen Bereichen, kann im späteren Leben - unerwartet vielleicht - brauchbar werden. Plötzlich sieht man, dank dem Wissen, das man hat, weitere Zusammenhänge. Auch Sprachen können nützlich sein, spätestens in den Ferien. Oder man erinnert sich daran, dass man beispielsweise in Lebenskunde und/oder in der Klassenstunde gelernt hat, wie man diskutieren soll, wie man eine Sitzung leitet und vieles mehr.
Diese Antworten und diese Erklärungsversuche sind klar solche aus der Sicht von Erwachsenen. Jugendliche können damit vielleicht in der momentanen Situation, in der sie sich befinden, nicht viel anfangen. Es bleibt somit nur der Appell, zu versuchen, die Dinge auch einmal aus der oben geschilderten Sicht zu betrachten. Oder das Gespräch mit einem Erwachsenen zu suchen, der einem bei der Suche nach einer besseren Anwort behilflich ist.
Schöna Gruass da Charly

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charly@jugendschutz.li
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Gehe in die 2.Realschule, bin 14 Jahre alt. ich war einmal in der Schnupperlehre und der Beruf gefällt mir supper. Hätte jetzt wieder schnuppern gehen sollen, doch in dem Beruf habe ich keine Schnupperlehre gefunden. Erstes Problem, darf mich mein Lehrer zwingen, einen anderen Lehrberuf machen zu müssen? Zweite Frage. da ich keine Schnupperlehrstelle gefunden habe, hat mir mein Lehrer angedroht in der nächsten Woche irgendwas zu finden und wenn ich das nicht mache geht er zur Schulbehörde und sorgt dafür, dass ich aus der Schule fliege. Heute ein tel. ich muss die nechste Woche in eine Firma gehen, nicht um zu Schnuppern sondern um zu Arbeiten. Der Lehrer sagte nur dem tut das gut. darf er das machen? Meiner Mam geht es nicht besonderst, da wir vor 3 Monaten unser MIetshaus, durch einen Brand verloren habenuns alles was wir hatten und der Lehrer hört einfach nicht auf uns zu quälen, doch will ich die Schule, wegen meinen Freunden hier fertig machen.
Vielen Dank.
Gruss
Charly schrieb
Das hier in dem Forum zu erläutern ist etwas kompliziert!
1) Gehe in die 2.Realschule, bin 14 Jahre alt???????? Beginnt das Schnuppern nicht erst in der 3?
2) Lehrer kann Dich nicht zum andere Lehrberugf zwingen, was Du dann 3-4 jahre lang nach der Schule machst! Aber Du kannst ja mal ruhig was anderes schnupper!
3) Schnupper ist auch Arbeiten, sonst krieg man kein Gefühl was man da so die nächsten Jahre macht!
Brand alles verloren, das klingt schlimm und die Situation mit dem Lehrer! Duuuuu ruf mich an, oder schreib mir ne Mail und wir machen was aus. Ich kann Dir nur helfen, wenn persönlich Kontakt mit mir aufnimmst! Musst nicht, aber ist ein ANGEBOT von mir!
Tel. 236 72 64
karlheinz.sturn@asd.llv.li
Halt die Ohren steif & Gruss
Charly